Wenn im Team mehr übereinander als miteinander geredet wird, ist das kein Teambuilding-Problem. Das ist ein Zeichen dafür, dass etwas Grundsätzliches nicht stimmt.

Vielleicht sind es ungeklärte Rollen. Vielleicht Konflikte, die niemand anspricht. Vielleicht das Gefühl, dass die Arbeit ungleich verteilt ist. In Kitas, Schulen und sozialen Einrichtungen kenne ich das gut – Teams, die fachlich stark sind, aber menschlich aneinander vorbeiarbeiten.
Teamsupervision in Hamburg ist kein Workshop mit Flipcharts und Gruppenübungen. Es ist ein beratendes Verfahren, das Ihre professionelle Zusammenarbeit reflektiert. Gemeinsam schauen wir auf das, was im Alltag passiert: Wie kommunizieren Sie? Wer übernimmt welche Rolle – und stimmt das noch? Wo entstehen Reibungen, die niemand benennt?
Ich moderiere diesen Prozess. Dabei bringe ich Struktur in das, was sich vielleicht chaotisch anfühlt. Manchmal arbeiten wir an einem konkreten Fall aus Ihrem Alltag. Manchmal analysieren wir die Dynamik, die sich über Monate eingeschliffen hat. Und manchmal stellen wir Dinge auf – im wahrsten Sinne des Wortes –, um sichtbar zu machen, was sonst unsichtbar bleibt.
Mein Ziel ist nicht, dass sich alle lieb haben. Mein Ziel ist, dass Sie als Team wieder arbeitsfähig sind. Dass Absprachen halten. Dass Konflikte angesprochen werden, bevor sie eskalieren. Und dass jede und jeder weiß, wohin die gemeinsame Reise geht.
Gute Zusammenarbeit ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis von Klarheit, Verbindlichkeit und dem Mut, Dinge anzusprechen.
Was dabei passiert
Wir reflektieren Ihren Arbeitsalltag – nicht abstrakt, sondern anhand konkreter Situationen. Wie lief das letzte Elterngespräch? Was passiert in der Übergabe zwischen Früh- und Spätschicht? Warum kippt die Stimmung immer beim gleichen Thema?
Dabei nutze ich verschiedene Methoden: Fallsupervision, wenn ein konkreter Fall Klärung braucht. Aufstellungsarbeit, wenn Beziehungsmuster sichtbar werden sollen. Moderierten Austausch, wenn das Team endlich über die Dinge reden muss, die sonst in der Kaffeeküche besprochen werden. Und immer: Hinterfragen von Strukturen, Kommunikation und Rollen – denn dort liegen meistens die echten Hebel.
Wie wir arbeiten
Teamsupervision kann als regelmäßiger Termin stattfinden – monatlich oder alle sechs Wochen – oder als intensiver Halbtag oder Teamtag. Vor Ort in Ihrer Einrichtung in Hamburg oder online. Das Format richtet sich nach dem, was Ihr Team gerade braucht.
Was Sie sich vielleicht fragen
Was, wenn nicht alle im Team Supervision wollen?
Das ist normal und kein Hindernis. Skepsis gehört dazu. Oft verändert sich die Haltung nach der ersten Sitzung, wenn das Team merkt, dass es nicht um Schuldzuweisungen geht, sondern um echte Verbesserung.
Wie groß darf das Team sein?
Teamsupervision funktioniert ab drei Personen. Bei größeren Teams passen wir das Format an – manchmal ist es sinnvoll, mit einer Teilgruppe zu starten.
Kann der Träger die Supervision beauftragen?
Ja, das ist sogar häufig der Fall. Im Vorgespräch klären wir dann gemeinsam Auftrag, Ziel und Vertraulichkeit – damit alle Beteiligten wissen, woran sie sind.