Konflikte verschwinden nicht, wenn man sie ignoriert. Sie werden lauter.

Ob im Team, in der Familie oder in der Nachbarschaft – wenn Gespräche sich im Kreis drehen, Vorwürfe die Verständigung ersetzen und Positionen sich verhärten, braucht es jemanden von außen. Jemanden, der die sichere Atmosphäre schafft, die Struktur gibt und dafür sorgt, dass alle gehört werden.
Als Mediatorin in Hamburg bin ich nicht auf einer Seite. Ich bin allparteilich – das heißt, ich bin für alle Beteiligten gleichermaßen da. Meine Aufgabe ist es, die Dinge sichtbar zu machen, die unter der Oberfläche schwelen: die echten Bedürfnisse, die unausgesprochenen Verletzungen, die Missverständnisse, die sich über Monate oder Jahre aufgetürmt haben.
Daraus entstehen keine faulen Kompromisse. Sondern Vereinbarungen, die von allen getragen werden, weil alle verstanden haben, worum es wirklich geht.
Mediation ist keine Paartherapie und kein Schiedsgericht. Es ist ein strukturierter Weg zur Klärung – respektvoll, ehrlich und ergebnisoffen.
Wo Mediation hilft
In der Arbeitswelt begleite ich Teams in Schulen, Kitas und der Verwaltung, Vereine mit Spannungen zwischen Ehrenamt und Hauptamt, Führungskräfte und Leitungsteams, die feststecken. Überall dort, wo Menschen zusammenarbeiten und der Gesprächsfaden gerissen ist.
In Familien geht es oft um Paarkonflikte, um Generationenkonflikte zwischen Eltern und erwachsenen Kindern, um Nachfolge- und Erbschaftsfragen oder um Trennung und Scheidung. Themen, bei denen Emotionen und Sachfragen eng verwoben sind – und bei denen eine Eskalation vor Gericht selten die bessere Lösung ist.
Und dann gibt es die Nachbarschaftskonflikte: Wohnprojekte, in denen die gemeinsame Vision an der Realität scheitert. Eigentümergemeinschaften, die sich in Grundsatzfragen verkämpfen. Mietparteien, bei denen das Zusammenleben schwierig geworden ist. Auch hier schafft Mediation Klarheit – und oft erstaunlich schnell.
Wie eine Mediation abläuft
Alles beginnt mit einem Vorgespräch. Sie schildern mir die Situation, ich höre zu und schätze ein, ob Mediation das passende Format ist. Dieses Gespräch ist kostenfrei und unverbindlich.
In den gemeinsamen Sitzungen erhält jede Seite Raum, ihre Sichtweise darzulegen. Ich moderiere den Prozess, sorge für einen respektvollen Rahmen und helfe, die dahinterliegenden Interessen sichtbar zu machen. Denn meistens geht es nicht um das, was auf dem Tisch liegt – sondern um das, was darunter liegt.
Am Ende stehen konkrete Vereinbarungen. Gemeinsam erarbeitet, von allen getragen. Bei Bedarf schriftlich festgehalten. Viele Mediationen lassen sich in zwei bis fünf Sitzungen abschließen.
Was Sie sich vielleicht fragen
Was unterscheidet Mediation von Therapie oder Beratung?
Mediation ist kein therapeutisches Verfahren. Es geht nicht um Aufarbeitung der Vergangenheit, sondern um eine konkrete Klärung und Vereinbarung für die Zukunft. Ich berate nicht und bewerte nicht – ich begleite Sie auf dem Weg zu einer eigenen Lösung.
Müssen beide Seiten einverstanden sein?
Ja, Mediation ist freiwillig. Aber wenn Sie unsicher sind, ob die andere Seite mitmachen würde – sprechen Sie mich an. Gemeinsam finden wir einen Weg, die Einladung zur Mediation so zu gestalten, dass sie ankommen kann.
Was kostet eine Mediation?
Das hängt vom Umfang ab. Im kostenfreien Vorgespräch erhalten Sie volle Transparenz. Keine versteckten Kosten, keine Überraschungen.